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Wann sollten Sie eine Online-Beratung in Anspruch nehmen?

Die Rechtsberatung per E-Mail ist in folgenden Fällen besonders geeignet:

  • Bei komplexen Fragen, die eine ausführliche Schilderung der Sachlage erfordern
  • Für individuelle Anspruchsberechnungen, bei der Sie dem Anwalt Zahlen als Berechnungsgrundlage übermitteln (Beispiel: Sie möchten Ihren Anspruch auf Unterhalt prüfen lassen)
  • Für die Beurteilung von Erfolgsaussichten (Beispiel: Sie sind sich unsicher, ob Sie in Ihrem Fall eine Kündigungsschutzklage einreichen sollten)
  • Wenn für Ihre Rechtsfrage eine Dokumenteneinsicht erforderlich ist (Beispiel: Sie haben Fragen zu einer bestimmten Vertragsklausel)
  • Wenn Sie die Antwort des Anwalts schwarz auf weiß erhalten möchten, um diese erneut nachlesen oder an einen Dritten weiterleiten zu können

Bei kurzen und einfachen Fragen, die in wenigen Sätzen beantwortet werden können, bietet sich die telefonische Soforthilfe an.


Per E-Mail in 3 Schritten zur rechtlichen Klarheit

1. Rechtsfrage stellen

  • Was möchten Sie wissen? Schildern Sie Ihr Problem oder stellen Sie Ihre Rechtsfrage über unser Online-Formular.
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2. Preisangebot erhalten

  • In der Regel erhalten Sie innerhalb weniger Minuten das Preisangebot eines Anwalts.
  • Sie entscheiden, ob Sie dieses annehmen! Falls nicht, entstehen Ihnen keine Kosten.
  • Nehmen Sie das Angebot an, wählen Sie eine Zahlungsmethode.

3. Rechtssicherheit schwarz auf weiß

  • Sie erhalten die Antwort des Anwalts nach durchschnittlich 24 Stunden.
  • Erstberatung schwarz auf weiß: Sie sind nun über die Rechtslage informiert und kennen die Optionen für Ihr weiteres Vorgehen.

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Wie sieht die Antwort des Anwalts aus?

Lesen Sie hier einige Beispielfälle aus der E-Mail-Beratung:

  • Beratung vom 02.01.2019: Wie kann ich meiner Ehefrau das Wohnrecht an unserem Haus sichern?

    Frage des Kunden:

    Meine Frau und ich haben damals ein Haus gekauft (zu jeweils 50 %). Sie ist Frührentnerin (Erwerbsunfähigkeitsrente unbegrenzt), ich werde im September 2020 das Rentenalter erreichen. Da ich 5 Kinder von verschiedenen Ehen habe und meine Gesundheit nicht gut ist, wollte ich, dass meine Frau ein Wohnrecht kriegt für Ihre 50 % des Hauses (Das Haus ist bezahlt). Was muss ich dafür unternehmen?

    Antwort von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer:

    Die grundsätzliche Frage in Ihrem Fall ist, was im Grundbuch eingetragen ist. Liegt der Regelfall vor, dass Sie und Ihre Ehefrau gemeinsam im Grundbuch eingetragen sind, müssen Sie unter der Perspektive eines Wohnrechts eigentlich nichts unternehmen.
    Ihre Ehefrau ist bereits Eigentümerin der Hälfte des Wohngrundstückes. Im Erbfall gewinnt sie einen weiteren Teil Ihrer Hälfte hinzu und verfügt damit über mehr als die Hälfte der Anteile am Wohngrundstück und kann über die Nutzung des Hauses letztlich alleine entscheiden. Damit ist ihr Wohnrecht rechtlich abgesichert.

    Anders sieht es aber in finanzieller Hinsicht aus. Dazu muss man zum einen im Auge behalten, dass es im Erbfall nach Ihrem Tode stets nur um Ihren Anteil geht. Liegt kein Testament vor, entsteht eine Erbengemeinschaft an Ihrem Hausanteil aus Ihrer Frau (zu 1/2 bei gesetzlichem Güterstand) und Ihren Kindern mit jeweils 1/10 Anteil. Da mit diesem geringen Anteil kein Kind Zugriff auf das Haus hat, müssen Sie damit rechnen, dass die Kinder die Auflösung der Erbengemeinschaft bei Auszahlung Ihres Anteils anstreben werden. Es ist dann die Frage, ob Ihre Ehefrau in der Lage ist, 1/4 des Wertes des Hauses in Geld abzulösen. Zudem bringt diese gesetzliche Lösung die Folge mit sich, dass letztlich 3/4 des Hauses in die Familie der Frau fallen (Ihre anderen Kinder sind nur bei Ihnen und nicht bei Ihrer Ehefrau erbberechtigt). Ich weiß nicht, ob das Ihren Vorstellungen entspricht.

    Eine mögliche Lösung wäre ein sog. Berliner Testament, nachdem zunächst Ihre Frau Ihre Alleinerbin wird und Sie dann gemeinsam weiter festlegen können, wie nach dem Tode des Letztversterbenden mit dem verbliebenen Erbe zu verfahren ist. Die Lösung hat in jedem Fall den Vorteil, dass nach Ihrem Tode keine Erbengemeinschaft entsteht und die Kinder lediglich einen Pflichtteilsanspruch geltend machen können. Dieser ist nur halb so groß wie der gesetzliche Erbteil und kann wahrscheinlich eher finanziert werden. Zur Errichtung des Testamentes sollten Sie gemeinsam mit Ihrer Frau in jedem Fall einen Notar aufsuchen. Dieser wird Sie über die optimale Gestaltung des Testaments beraten. 

    Anders sieht die Situation aus, wenn Sie alleine im Grundbuch eingetragen sind. Hier wäre zur Absicherung Ihrer Ehefrau in jedem Fall ein Testament oder eine andere grundbuchliche Sicherung (lebenslanges Wohnrecht) erforderlich. Auch dazu wäre eine notarielle Tätigkeit erforderlich. 

    Ich hoffe damit Ihre Fragen damit beantwortet zu haben. Für Rückfragen, auch telefonisch über unsere Hotline, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Beratung vom 16.10.2018: Welche Frist gilt für die Kündigung einer dauerhaft krankgeschriebenen Mitarbeiterin?

    Frage des Kunden:

    Ich habe am 15.05.2018 eine Küchenmitarbeiterin eingestellt. Probezeit war bis zum 20.08.2018. Arbeitsvertrag ist unbefristet. Erste Krankmeldung erfolgte vom 13.09. bis 30.09. Folgebescheinigung erfolgte vom 13.09. bis 14.10.
    Ich möchte nun kündigen. Muss ich die 4 -wöchige Kündigungsfrist einhalten?
    Muss ich eine personenbedingte Kündigung aussprechen, mit dem Grund dass die Mitarbeiterin körperlich nicht in der Lage ist diesen Beruf auszuführen und weitere Ausfälle für unseren Kleinbetrieb mit 5 Festangestellten wirtschaftlich bedrohlich sind? Oder soll die Kündigung verhaltensbedingt erfolgen, da der Betriebsablauf durch Mitarbeiter, die nicht anwesend sind erheblich gestört wird?

     

    Antwort von Rechtsanwalt Alexander P. Taubitz:

    Ich bedanke mich für die Beauftragung über die Email-Beratung der Deutschen Anwaltshotline.

    Zunächst müsste geklärt werden, ob das Arbeitsverhältnis unter das Kündigungsschutzgesetz fällt. Vorliegend wurde das Arbeitsverhältnis zum 15.5.2018 begründet. Damit besteht es derzeit, trotz Ablauf der Probezeit, noch keine 6 Monate. Für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes ist es erforderlich, dass das Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestanden hat (§ 1 Abs. 1 Satz 1 KüSchG). Zudem sind in Ihrem Betrieb nur 5 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, sodass auch der im KüSchG festgeschriebene Schwellenwert von 10 Mitarbeitern nicht erreicht ist.

    Ich würde daher hier die Auffassung vertreten, dass das Kündigungsschutzgesetz hier (noch) nicht anwendbar ist. Somit spielt es hier auch keine Rolle, ob die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist. Diese Einschätzung gilt natürlich nur, wenn nicht im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag etwas anderes geregelt ist.

    Dies bedeutet, dass Sie das Arbeitsverhältnis grundsätzlich unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist und ohne Begründung kündigen können. 

    Selbst wenn Sie sich auf Gründe der Kündigung berufen, macht es Sinn, möglichst viele Gründe für die Kündigung zur Hand zu haben, also z.B. sowohl aus personenbedingten Gründen (Krankheit) als auch aus betriebsbedingten Gründen (Wegfall des Arbeitsplatzes, Kleinbetrieb etc.), da im Streitfall vor Gericht nie genau vorhergesagt werden kann, welche Kündigungsgründe letztlich Bestand haben werden. 

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen.

  • Beratung vom 11.06.2018: Wer haftet bei meinem Verkehrsunfall?

    Frage des Kunden: 

    Ich stand mit meinem Motorrad auf der Tankstelle, und wartete bis der PKW vor mir fertig war. Unvermittelt fuhr der PKW vor mir dann rückwärts aus seiner Position, weil er sich versehen hatte (er hatte die falsche Tanksäule) und an eine andere Tanksäule wechseln wollte.
    Er beachtete mein Hupen nicht, er beachtete sein Rückwärts-Warnsignal nicht, und stieß mich mit meinem Motorrad um. Ich fiel auf die Seite und blieb auf dem Platz liegen. Verletzung: linker Zeh gebrochen. Der Anstoß war recht heftig, mein Motorrad wurde noch ca. 1 m über den Asphalt geschoben. 

    Ist die Haftpflichtversicherung des Gegners zur Zahlung verpflichtet? Wird der Schaden geteilt - jeder seins? Gelten besondere Regelungen, weil der Parkplatz der Tankstelle außerhalb der STVO ist?
     

    Antwort von Rechtsanwalt Alexander P. Taubitz: 

    Unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes kann ich Ihre Rechtsfrage wie folgt beantworten:
    Nach meinem Dafürhalten spielt hier die Frage, ob sich der Unfall außerhalb der Straßenverkehrsordnung ereignet hat oder nicht, nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend dürfte hier vielmehr sein, dass zum Zeitpunkt des Unfalls/Aufpralls das gegnerische Fahrzeug in Bewegung war, während Ihr Motorrad stand. Damit liegt nach meiner Einschätzung deutlich die Schuld zu 100 % bei der Gegenseite.
    Grundsätzlich gilt auch außerhalb der StVO der Grundsatz, dass ein rückwärtsfahrendes Fahrzeug sich zu vergewissern hat, dass hinter ihm kein weiteres Fahrzeug steht. Da der gegnerische Fahrer weder sein Rückwärts-Warnsignal beachtet hat noch Ihr Hupen, trifft Sie an dem Unfall auch keine Schuld.

    Ebenso unbeachtlich dürfte dabei sein, ob hinter dem gegnerischen Fahrzeug ein anderer Pkw, ein Motorrad oder ein Fußgänger gestanden hat. In jedem Fall hat es der Fahrer des gegnerischen Fahrzeugs an der erforderlichen Sorgfalt mangeln lassen und er hat (verkehrswidrig) durch die Rückwärtsbewegung seines Fahrzeugs ein anderes Fahrzeugs bzw. Sie als Fahrer beschädigt/verletzt.
    Aufteilung des Schadens zwischen den Parteien kommt eigentlich nur in Betracht, wenn der Hergang des Unfalls oder die Schuldfrage unklar sind. Dies würde ich aber aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes hier derzeit ausschließen.

    Leider teilen Sie in Ihrer Darstellung des Sachverhaltes nicht mit, ob der Unfall polizeilich aufgenommen wurde. Sollte es streitig werden, wie sich der Unfall ereignet hat, wäre gegebenenfalls auf Videoaufnahmen der Tankstelle als Beweismittel zurückzugreifen, da Tankstellen regelmäßig per Video überwacht werden. Sollten Sie dies für notwendig halten, würde ich Ihnen raten, sich bei der Tankstelle zu erkundigen, wie Sie dieses Beweismittel sichern können und gegebenenfalls doch noch eine Anzeige bei der Polizei machen oder einen Rechtsanwalt mit der Vertretung beauftragen. 

    Darüber hinaus sollten Sie sich bei der gegnerischen Versicherung melden und dort Ihren Schaden anmelden. Ihr Schaden besteht in der Reparatur Ihres Motorrads bzw. den Heilungskosten für Ihre Verletzung zuzüglich eines angemessenen Schmerzensgeldes bzw. ggfs. Lohnausfall. Die Feststellung des Schadens bei Ihrem Motorrad geht in der Regel über einen Kostenvoranschlag einer Werkstatt oder ein Gutachten eines Sachverständigen. Am besten ist es, wenn Sie sich mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung über die Vorgehensweise abstimmen. 

    Zur Schadensregulierung können Sie auch einen Rechtsanwalt einschalten. Die Anwaltskosten zur Schadensabwicklung sind ein Posten für den Schadensersatz, sodass diese Kosten auch von der gegnerischen Versicherung übernommen werden müssen. 

    Sollten Sie noch Rückfragen haben, stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.


Was uns auszeichnet

  • 15 Jahre Erfahrung: Die DAHAG Rechtsservices AG punktet mit mehr als 15 Jahren Erfahrung als Dienstleister auf dem deutschen Rechtsmarkt.
  • 21.000 Bewertungen: Über 20.000 Kundenbewertungen spornen uns täglich aufs Neue an und helfen uns dabei, unseren Service stetig zu verbessern.
  • 500.000 Beratungen im Jahr: Wir sind stolz darauf, jährlich rund 500.000 Menschen bei der Lösung ihrer Rechtsprobleme zu unterstützen.

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