Mindestlohn (2021): So viel Geld steht Ihnen zu

Seit der Einführung des Mindestlohngesetzes 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn – zum ersten Mal überhaupt. 2020 betrug er 9,35 Euro brutto, seit 01.Juli 2021 sind es 9,60 Euro. Alles, was Sie zum Mindestlohn wissen müssen, finden Sie hier!

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Mindestlohn: Das Wichtigste im Überblick

Das Mindestlohngesetz

Das Mindestlohngesetz garantiert fast jedem Arbeitnehmer einen Mindestverdienst von 9,60 Euro pro Stunde (Stand: Juli 2021). Es regelt die Höhe des Mindestlohns und verpflichtet Arbeitgeber, diesen auch einzuhalten. Außerdem bestimmt es, dass die Zollverwaltung für die Überprüfung zuständig ist, dass der Mindestlohn auch eingehalten wird. Stellt sie fest, dass ein Arbeitgeber gegen das Mindestlohngesetz verstößt, drohen ihm empfindliche Bußgelder bis zu 500.000 Euro.

Für die Erhöhung des Mindestlohns ist die Mindestlohnkommission (MLK) zuständig. Diese überprüft in Zusammenarbeit mit je drei Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern und mit zwei Wissenschaftlern alle zwei Jahre, ob der Mindestlohn angepasst werden sollte oder nicht. Diese Vorschläge reicht die Kommission dann bei der Bundesregierung ein – das Mindestlohngesetz sieht das so vor. Die Bundesregierung ist an diesen Vorschlag allerdings nicht gebunden. 

Gut zu wissen: Mindestlohn als Geldzahlung

Es ist dem Arbeitgeber nicht erlaubt, Teile des Mindestlohns in Naturalien, Gutscheinen oder ähnlichen „Vergütungen“ auszuzahlen. Auch ist es nicht erlaubt, Trinkgelder an den Mindestlohn anzurechnen.

Gut zu wissen: Mindestlohn rückwirkend geltend machen

Sie können Mindestlohnansprüche drei Jahre lang rückwirkend geltend machen. Das bedeutet, dass vereinbarte Ausschlussfristen, die den Mindestlohn zu Beginn einmal unterwandert haben, ungültig sind. Sie können sich also drei Jahre lang rückwirkend Ihre Stunden nach damaligem Mindestlohn vergüten lassen.

Wer bekommt den Mindestlohn?

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer bekommt in Deutschland den Mindestlohn – zumindest fast. Es gibt auch Ausnahmen, die Sie weiter unten im Text finden und für die eigene Regelungen gelten. Von diesen einmal abgesehen muss jede Arbeitsstunde, die in Deutschland verrichtet wird, mit mindestens 9,60 Euro vergütet werden. Je nach Branche, in der Sie arbeiten, kann dieser aber auch höher sein. Die wichtigsten Regelungen für Angestellte in Deutschland finden Sie hier.

Der Branchenmindestlohn: Was gilt in welcher Branche?

In einigen Branchen erhalten Sie einen höheren Mindestlohn. Zudem ist dieser in den alten Bundesländern zum Teil etwas höher als in den neuen. Das begründet der Gesetzgeber vor allem mit den höheren Lebenshaltungskosten in Westdeutschland. Dass es z. B. in der Pflegebranche oder der Gebäudereinigung höhere Mindestlöhne gibt, liegt an den gültigen Tarifverträgen. Denn die dort festgelegten Gehaltsregelungen wiegen schwerer als die gesetzlichen Vorgaben. Nur unterschreiten dürfen Sie den gesetzlichen Mindestlohn nicht.

Für welche Branchen welche Mindestlöhne gelten, sehen Sie hier.

Aus- und Weiterbildung:

Befinden Sie sich in einer Weiterbildungsmaßnahme erhalten Sie bundesweit als pädagogischer Mitarbeiter mindestens 16,68 Euro pro Stunde. Mit Bachelorabschluss erhalten Sie 17,02 Euro.

Baugewerbe:

Sind Sie im Baugewerbe tätig, so verdienen Sie abhängig von Ihrer Qualifikation und Ihrem Arbeitsort einen unterschiedlichen Mindestlohn. 

Lohngruppe 1 WestLohngruppe 2 WestTarifgebiet OstLohngruppe 1 BerlinLohngruppe 2 Berlin
12,85 Euro15,70 Euro12,85 Euro12,85 Euro15,55 Euro

 

Dachdeckerhandwerk:

Ungelernte Arbeiter erhalten im Dachdeckerhandwerk bundesweit einen Mindestlohn von 12,60 Euro in der Stunde. Gesellen erhalten aktuell 14,10 Euro.

Elektrohandwerk:

In der Montage erhalten Sie hier in ganz Deutschland seit 2021 12,40 Euro Mindestlohn. 

Fleischwirtschaft:

Hier erhalten Sie bundeseinheitlich einen Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde.

Land- und Forstwirtschaft:

Bundeseinheitlich erhalten Sie hier einen Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde.

Gebäudereinigung:

Hier unterscheidet sich der Mindestlohn je nachdem, was Sie genau tun. Für die Innen- und Unterhaltsreinigung erhalten Sie 2021 einen Mindestlohn von 11,11 Euro. Für die Glas- und Fassadenreinigung erhalten Sie etwas mehr, nämlich 14,45 Euro.

Geld- und Wertdienste:

Die Mindestlähne für Geld- und Wertdienste sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich Außerdem kommt es darauf an, ob Sie im Geld- und Werttransport oder in der Geldbearbeitung arbeiten. Die Branchenmindestlöhne variierten 2020 zwischen 12,16 und 18 Euro in der Stunde.

Gerüstbauhandwerk:

Bundeseinheitlich erhalten Sie in dieser Branche 12,20 Euro pro Stunde.

Maler- und Lackiererhandwerk:

Als ungelernte Arbeitskraft erhalten Sie bundesweit 11,40 Euro pro Stunde. Gesellen erhalten 13,80 Euro.

Pflegebranche:

Seit April 2021 erhalten Sie hier als ungelernte Pflegekraft 11,80 Euro in den alten Bundesländern und in Berlin sowie 11,50 Euro in den neuen Bundesländern.
Mit mindestens 1-jähriger Ausbildung bekommen Sie 12,50 Euro in Westdeutschland und Berlin, in Ostdeutschland sind es 12,20 Euro.
Als Pflegefachkraft liegt der Mindestlohn in ganz Deutschland bei 15 Euro.

Schornsteinfegerhandwerk:

Bundesweit erhalten Sie als Schornsteinfeger einen Mindestlohn von 13,80 Euro.

Steinmetz- und Steinhauerhandwerk:

In dieser Branche können Sie bundeseinheitlich mit einem Mindestlohn von 12,20 Euro rechnen.

Textil- und Bekleidungsindustrie:

Der Branchenmindestlohn ist hier exakt so hoch wie der gesetzliche – nämlich 9,60 Euro pro Stunde. Wäschereidienstleistungen im Objektgeschäft: Auch hier ist der Branchenmindestlohn so hoch wie der gesetzliche. Er beträgt somit ebenfalls 9,60 Euro in der Stunde.

Gut zu wissen: Ausnahmen für den gesetzlichen Mindestlohn

Für den gesetzlichen Mindestlohn existieren aber auch Ausnahmen, die Sie weiter unten im Text finden. Diese gelten aber nicht für den tariflich ausgehandelten Mindestlohn. Also auch für Minderjährige und Langzeitarbeitslose kann in gewissen Branchen der Mindestlohn gelten. Hier lohnt sich ein Blick in den für Sie gültigen Tarifvertrag.

Mindestlohn im Minijob: Was müssen Sie beachten?

Den gesetzlichen Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde erhalten Sie auch, wenn Sie in einen Minijob haben. Wie hoch dieser ist, kann ebenso wie bei einem regulären Arbeitsverhältnis je nach Branche oder Bundesland variieren. Für Sie persönlich ist der Mindestlohn per se erst einmal positiv, da er Ihnen einen gewissen Stundenlohn garantiert.

Ihr Arbeitgeber muss laut § 17 des Mindestlohngesetzes den Beginn, die Dauer und das Ende Ihrer Arbeitszeit dokumentieren – und zwar jeden Tag. Denn so schließt der Gesetzgeber aus, dass Ihr Arbeitgeber Sie wegen des höheren Stundenverdiensts länger arbeiten lässt und die Überstunden einfach nicht vergütet. Diese Aufzeichnungen muss der Arbeitgeber dann mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.

Gut zu wissen: Sie erhalten Dank des gesetzlichen Mindestlohns nun eventuell mehr Geld in der Stunde, müssen allerdings aufpassen, dass Sie insgesamt nicht über die 450-Euro-Grenze kommen. Denn dann drohen Ihnen steuerliche Abzüge.

Mindestlohn Zeitarbeit: Was muss ich mindestens verdienen?

Auch wenn Sie in Leiharbeit beschäftigt sind, steht Ihnen ein Mindestlohn zu. Für Leih- oder Zeitarbeiter gilt derzeit ein Mindestlohn von 10,45 Euro.

Allerdings gibt es gerade bei der Leih- und Zeitarbeit Tarifverträge, die den Mindestlohn anders regeln. Den gesetzlichen Mindestlohn dürfen Tarifverträge allerdings nicht unterschreiten. Es ist aber möglich, dass der Mindestlohn bzw. die Angleichung an vergleichbare Festangestellte nicht vom ersten Tag an verpflichtend ist. Hier lohnt sich ein Blick in den für Sie und Ihre Branche geltenden Tarifvertrag.

Alles was Sie sonst noch zu diesem Thema wissen müssen, finden Sie in unserem weiterführenden Artikel Lohn und Gehalt in der Zeitarbeit.

Gastronomie und Co: Ihr Mindestlohn als Aushilfe

Kurz und knapp: Auch wenn Sie als Aushilfe beschäftigt sind, erhalten Sie mindestens 9,60 Euro in der Stunde. Egal in welcher Branche Sie dabei arbeiten. Dabei müssen Sie aber aufpassen, denn häufig arbeiten Sie als Aushilfe auf 450-Euro-Basis. Das bedeutet also, dass Sie Ihre Stundenanzahl im Auge behalten sollten, um nicht über diese Grenze zu kommen, da Sie sonst steuerpflichtig werden.

Gerade in der Gastronomie stellt sich häufig die Frage nach dem Mindestlohn. Diesen darf der Arbeitgeber auch nicht mit Trinkgeldern, einem Essen oder Getränken verrechnen. Er ist außerdem in der Pflicht nachzuweisen, dass er Ihnen den Mindestlohn bezahlt hat. Denn da es sich bei einer Aushilfstätigkeit in der Gastronomie häufig um einen Minijob handelt, gelten hier dieselben Regeln, wie für andere Branchen. Tut er dies nicht, handelt es sich um Betrug und er muss im schlimmsten Fall bis zu 500.000 Euro Strafe bezahlen.

Welche Ausnahmen vom Mindestlohn gibt es?

Allerdings ist der Mindestlohn nicht so flächendeckend, wie es den Anschein hat. Denn es gibt viele Ausnahmen und Unterschiede in der Ausgestaltung. Welcher Mindestlohn für Sie gilt, lesen Sie hier.

Kein Mindestlohn im Praktikum?

Das Praktikum ist ein Teil der Berufswelt, bei dem der flächendeckende Mindestlohn nicht zum Tragen kommt. Denn damit Sie auch während des Praktikums den Mindestlohn erhalten gelten bestimmte Regelungen. Dabei sind zunächst zwei Arten von Praktika zu unterscheiden: 

  • Pflichtpraktika 
  • Freiwillige Praktika

Anspruch auf den Mindestlohn haben Sie nur, wenn es sich bei Ihrem Praktikum um ein freiwilliges Praktikum handelt. Während eines Praxissemesters im Rahmen des Studiums oder eines Schnupperpraktikums in der Schule erhalten Sie also keinen Mindestlohn. Außerdem haben nur volljährige Praktikanten Anspruch auf den Mindestlohn.

Aber auch wenn es sich um ein freiwilliges Praktikum handelt, haben Sie nicht automatisch einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Das Praktikum muss dafür nämlich mindestens drei Monate dauern. Dabei ist die tägliche Arbeitszeit aber nicht von Belang.

Gut zu wissen: Mindestlohn und Volljährigkeit

Bei der Bedingung der Volljährigkeit gibt es eine Ausnahme. Nämlich wenn Sie noch unter 18 sind und bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. In diesem Fall haben Sie für alle nachfolgenden Praktika einen Anspruch auf Mindestlohn in Höhe von 9,60 Euro pro Stunde.

Bekomme ich den Mindestlohn in der Ausbildung?

Die gute Nachricht für alle Azubis in Deutschland: Seit 2020 haben auch Auszubildende Anspruch auf Mindestlohn. Im Rahmen der Reform der beruflichen Bildung für höher Qualifizierte einigten sich Bundestag und Bundesrat auf die Gesetzesänderung. Der Azubi-Mindestlohn beträgt 2021 im ersten Ausbildungsjahr 550 Euro. 2022 und 2023 folgen jeweils weitere Erhöhungen auf 585 beziehungsweise 620 Euro.

Ist das erste Jahr der Ausbildung geschafft, erhalten Azubis gemäß der neuen Mindestlohnvorgabe eine Gehaltserhöhung von 18 Prozent. Im dritten Jahr gibt es 35 Prozent und im vierten Jahr 40 Prozent mehr Gehalt.

Gut zu wissen: Oft haben Auszubildende während ihrer Berufsausbildung noch einen Anspruch auf Kindergeld. So kommt noch etwas mehr Geld in die Kasse, als nur die Ausbildungsvergütung.

Welche Ausnahmeregelung gibt es für Langzeitarbeitslose?

Wer länger als ein Jahr bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet war, gilt als langzeitarbeitslos. Finden Sie innerhalb dieses Jahres wieder einen Job, ist das für Ihren Anspruch auf Mindestlohn kein Problem. Denn wer innerhalb eines Jahres wieder anfängt zu arbeiten, bekommt 9,60 Euro in der Stunde.

Die Sache sieht aber anders aus, wenn Sie erst nach einem Jahr wieder in den Beruf einsteigen – somit also langzeitarbeitslos waren. Denn das bedeutet, dass sie zunächst keinen Anspruch auf Mindestlohn haben. Das soll Arbeitgeber motivieren auch Menschen, die länger nicht im Beruf waren, einzustellen. Arbeiten Sie allerdings länger als sechs Monate für Ihren neuen Arbeitgeber, erhalten Sie Ihren Anspruch auf Mindestlohn wieder. Das bedeutet, Ihr Gehalt wird – wenn überhaupt noch nötig – auf den Mindestlohn angehoben.

Sonderfall Saisonarbeit: Was gilt hier?

Zwar schreibt das Mindestlohngesetz vor, dass der Mindestlohn nicht im Rahmen von Naturalien – also Essen, Getränke oder beispielsweise Gutscheine – ausbezahlt werden darf. Das trifft auf Saisonarbeiter allerdings nur bedingt zu. Denn hier existiert der einmalige Sonderfall, nach dem Arbeitgeber Kost und Logis ihrer Mitarbeiter mit dem Mindestlohn verrechnen dürfen.

Ein Beispiel:

Sie arbeiten als Erntehelfer und Ihr Arbeitgeber stellt Ihnen eine Unterkunft zur Verfügung, die ihn 10 Euro täglich kostet. Sie arbeiten den ganzen Mai acht Stunden täglich – 2021 sind das 19 Arbeitstage. Sie erhalten also für Ihren Arbeitseinsatz bei Mindestlohn 1.444 Euro brutto. Da Ihr Arbeitgeber diesen Lohn aber mit den Kosten für Logis verrechnen darf, zieht er Ihnen 310 Euro vom Lohn ab. Sie erhalten also für einen Monat Saisonarbeit in diesem Fall 1.134 Euro brutto.


Mindestlohnrechner (2021): So berechnen Sie Ihr Gehalt

Um Ihren Mindestlohn zu berechnen, sollten Sie zuerst ein paar Informationen zusammentragen. Wichtig ist nämlich, ob es sich um ein verstetigtes Monatsgehalt handelt oder um ein eine tatsächliche Lohnzahlung nach Stunden.

Bei einem verstetigten Gehalt fließen Überstunden und tatsächlich geleistete Arbeitsstunden nicht in die Berechnung mit ein. Das führt dazu, dass Sie in einem Monat mit weniger Arbeitstagen den Mindestlohn erhalten, bei mehr Arbeitstagen im Monat allerdings darunter fallen. Der Gesetzgeber akzeptiert allerdings als Grundlage der Berechnung ein verstetigtes Monatsgehalt. Das bedeutet, dass Sie bei einer 40-Stunden-Woche durchschnittlich mindestens 19.760 Euro im Jahr brutto erhalten müssen, da sonst der gesetzliche Mindestlohn pro Stunde unterschritten wäre. Es ist Sache Ihres Arbeitgebers dafür zu sorgen, dass Sie den gesetzlichen Mindestlohn auch tatsächlich erhalten.

Um Ihre monatlichen Arbeitsstunden zu berechnen, ist folgende Rechnung allgemein akzeptiert und anerkannt:

 

Monatliche Arbeitsstunden

Monatliche Arbeitsstunden = Wöchentliche Stunden x Wochenfaktor

Für den Wochenfaktor werden einfach die 52 Wochen eines Jahres durch die zwölf Monate eines Jahres geteilt. Durch die Berücksichtigung der Schaltjahre beträgt diese Zahl offiziell 4,35.

Bei einer 38,5-Stunden-Woche ergibt sich hier beispielweise eine monatliche Stundenzahl von 167,48 Stunden. Das bedeutet Sie müssen monatlich mindestens

9,60 Euro pro Stunde x 167,48 Stunden

verdienen, um auf den Mindestlohn zu kommen, also 1.607,81 Euro.

Zuschläge sind grundsätzlich als Bestandteile des Mindestlohns anzuerkennen. Das bedeutet, Sie erhalten beispielsweise bei Nachtarbeit auch inklusive Zuschläge nur 9,60 Euro pro Stunde.

Natürlich können Sie diese Berechnung auch andersherum anstellen. Angenommen Sie arbeiten 40 Stunden pro Woche und erhalten dafür 1.700 Euro brutto monatlich: Was denken Sie? Fallen Sie unter den gesetzlichen Mindestlohn oder nicht?

Mithilfe der oben genannten Rechnung lässt sich erkennen, dass Sie 174 Stunden pro Monat arbeiten. Nun müssen Sie nur noch Ihr Bruttoeinkommen durch die geleisteten Stunden teilen.

1.700 Euro pro Monat/ 174 Stunden

Sie erhalten also 9,77 Euro in der Stunde und somit mehr als den gesetzlichen Mindestlohn.

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