Schadensersatzanspruch: Wann Schadensersatz geleistet werden muss

Ein Schadensersatzanspruch kann sich aus verschiedenen rechtlichen Gesichtspunkten ergeben. Hier erfahren Sie, in welchen Fällen ein Schadensersatzanspruch zustande kommt.

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Anspruch aus unerlaubter Handlung

Im Vordergrund steht der Schadensersatzanspruch, der sich aus einer unerlaubten Handlung des Schädigers ergibt, beispielsweise aus Verkehrsunfällen. Man unterscheidet insoweit den materiellen Schadensersatzanspruch (Fahrzeugschaden, Verdienstausfall) und den immateriellen Anspruch (Schmerzensgeld). Geregelt ist die Schadensersatzpflicht aus unerlaubter Handlung in § 823 f. BGB.

Anspruch aus Vertragsverletzungen

Daneben gibt es Schadensersatzansprüche aus Vertragsverletzungen, bspw. wegen mangelhafter Lieferung einer bestellten Ware oder wegen Nichteintrittes eines vertraglich vereinbarten Erfolges. Art und Umfang des Schadenersatzes ergeben sich aus den §§ 249 ff. BGB. Der maßgebliche Grundsatz ist in § 249 BGB formuliert, wo es heißt, dass derjenige, der zum Schadensersatz verpflichtet ist, den Zustand herzustellen hat, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.

Es ist aber auch zulässig, vertraglich einen pauschalisierten Schadenersatz zu vereinbaren. In diesem Fall steht dem Zahlungspflichtigen die Möglichkeit offen, nachzuweisen, dass der tatsächlich entstandene Schaden in Wirklichkeit geringer als die vereinbarte Pauschale ist.

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