Forderungskauf

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Forderungskauf: Rechte und Pflichten von Verkäufer und Schuldner

Beim Forderungskauf, auch Factoring genannt, wird durch einen Kaufvertrag und einen zugehörigen Abtretungsvertrag eine Forderung eines Gläubigers gegen Geld an einen neuen Gläubiger übertragen. Gegenstand des Vertrages ist die Einigung des bisherigen Gläubigers (Zedent) mit dem Erwerber der Forderung (Zessionar) darüber, dass die Forderung auf den Erwerber übergeht.

Für den rechtlichen Bestand der Forderung haftet der Verkäufer, soweit nichts anderes zwischen den Parteien vereinbart ist. Der Schuldner kann sich gegen den Verkauf seiner Verpflichtung nur wehren, wenn die Abtretung vorher, etwa in einem Vertrag, ausgeschlossen wurde. Nicht jede Forderung wird einen Käufer finden. In der Praxis werden nur größere Forderungen oder auch Bündel von Forderungen durch so genannte Factoring-Unternehmen angekauft.

Der Schuldner kann seine Einwände gegen die Forderung des Altgläubigers (z.B. Zurückbehaltungsrechte oder auch Minderung des Kaufpreises bei Mängeln) grundsätzlich auch gegen den neuen Gläubiger geltend machen. Bei Unkenntnis der Abtretung kann er an den alten Gläubiger auch schuldbefreiend zahlen.

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