Blankounterschrift

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Als Blankounterschrift bezeichnet man die Unterzeichnung einer noch nicht vollständig ausgefüllten Urkunde, im Extremfall also eines leeren Blattes. Rein tatsächlich muss der Unterschriftsgeber etwaige von einem Nichtberechtigten vorgenommene Eintragungen grds. gegen sich gelten lassen, wenn er die Blankounterschrift freiwillig vorgenommen hatte und nicht nachweisen kann, dass die nachträgliche Ausfüllung abredewidrig und daher unrechtmäßig erfolgte. Am bekanntesten sind wohl die Fälle der Erteilung eines Blankoschecks, bei dem noch nicht der Name des Empfängers und die Summe eingetragen sind.

Eine Blankovollmacht ist eine umfassende, unter Umständen sogar allumfassende Vollmacht, die nicht durch Erklärungen des Vollmachtgebers eingeschränkt wird. Sollte eine Blankovollmacht auf Grund ihres Inhaltes gegen die guten Sitten verstoßen, kann sie aus diesem Grund juristisch angefochten werden mit der Folge, dass sie für nichtig erklärt wird.

Wie Sie sich gegen ein abredewidriges nachträgliches Ausfüllen schützen können, erläutern Ihnen gerne die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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