Eigentümergrundschuld

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Eigentümergrundschuld - Infos und Rechtsberatung

Wenn die einer Grundschuld zugrunde liegende Forderung erfüllt ist, kann der Grundstückseigentümer diese Grundschuld löschen lassen.

Da die Grundschuld nicht von der Forderung abhängig ist, kann der Grundstückseigentümer sie aber auch als Eigentümergrundschuld im Grundbuch eingetragen lassen. Das hat für ihn zwei Vorteile; zum einen sichert die Eigentümergrundschuld die Rangstelle im Grundbuch; zum anderen kann sie relativ unkompliziert zur Besicherung einer Darlehensschuld abgetreten werden. Im Grundbuchrecht gilt das sogenannte Prioritätsprinzip. Dies bedeutet, dass jedes vorrangige Recht bis zu seiner Befriedigung das nachfolgende Recht ausschließt. Besteht eine Eigentümergrundschuld und geht das Eigentum am Grundstück - beispielsweise durch Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren - auf einen neuen Eigentümer über, bleibt die Eigentümergrundschuld zunächst bestehen. Von einer zu sichernden Forderung hängt der Bestand der Grundschuld - anders als bei der Hypothek - nicht ab.

Haben Sie Fragen zur Eigentümergrundschuld, helfen Ihnen die selbstständigen Kooperationsanwälte der DAHAG gerne weiter. Halten Sie zur Vorbereitung des Gesprächs die Bestellungsurkunde und den Grundbuchauszug bereit.

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