Durchschnittsgehalt

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Durchschnittsgehalt - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff des Durchschnittsgehaltes ist im Gesetz nicht definiert.

Von Bedeutung ist das Durchschnittsgehalt bei der Berechnung einer möglichen Abfindung im Rahmen einer Kündigungsschutzklage, die mit einem Vergleich endet. Auf eine Abfindung hat ein Arbeitnehmer grundsätzlich nur dann einen Anspruch, wenn dies zuvor im Rahmen einer Aufhebungsvereinbarung vereinbart worden ist oder nach § 1a des Kündigungsschutzgesetzes, wenn er auf das Einreichen einer Kündigungsschutzklage verzichtet. Im Regelfall aber wird die Abfindung zwischen den Parteien ausgehandelt und im Güte- oder Kammertermin in einem gerichtlichen Vergleich festgehalten. Maßgebliche Vorschrift für die Berechnung der sog. Regelabfindung ist hier § 10 Abs. 3 des Kündigungsschutzgesetzes, der als Berechnungsgrundlage das Monatsgehalt setzt, dass sich aus Geld- und Sachbezügen (Dienstwagen usw.) zusammensetzt. Die Gerichte legen bei schwankenden Einkommen in der Regel das Einkommen der letzten drei Monate zugrunde; erhält der Arbeitnehmer Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder weitere Gratifikationen kann auch das Jahresbruttogehalt zugrunde gelegt werden, das dann gezwölftelt wird.

Aus welchen Faktoren sich das Durchschnittsgehalt bei der Berechnung der Abfindung zusammensetzt, können Ihnen die selbstständigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline beantworten.

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