Bildschirmarbeitsplatzverordnung: Beratung durch einen Anwalt hilft, Ihre Rechte durchzusetzen

Die Bildschirmarbeitsplatzverordnung regelt, wie Ihr Computerarbeitsplatz eingerichtet sein muss und welche Pausen Ihnen zustehen. Ihr Chef ist verpflichtet, sie einzuhalten. Nutzen Sie die kompetente Beratung durch einen Anwalt, um Ihre Rechte durchzusetzen.

Autor:  Redaktion DAHAG Rechtsservices AG.

Bildschirmarbeitsplatzverordnung: Beratung durch einen Anwalt hilft, Ihre Rechte durchzusetzen

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (kurz: Bildschirmverordnun; BildscharbV) konkretisiert die allgemeinen Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes für die spezifische Tätigkeit der Bildschirm-Arbeit. Sie hat die europäische Bildschirm-Arbeitsrichtlinie in nationales deutsches Recht umgesetzt. Die BildscharbV dient dem Gesundheitsschutz bei der Tätigkeit an Bildschirmgeräten.

Was ist Bildschirmarbeit?

Unter den Schutzbereich dieser Verordnung fallen grundsätzlich alle Arbeitsplätze, die als Computer-Arbeitsplatz eingerichtet sind, d.h. an denen mindestens ein Monitor zur nicht unwesentlichen Nutzung vorgesehen ist. Bildschirmarbeit liegt immer dann vor, wenn Arbeitnehmer durchschnittlich mehr als zwei Stunden ihrer Tagesarbeitszeit ununterbrochen oder mehr als drei Stunden ihrer Tagesarbeitszeit mit Unterbrechungen mit Bildschirmarbeit beschäftigt werden.

Was regelt die Bildschirmarbeitsplatzverordnung?

Für den Bildschirmarbeitsplatz regelt die Bildschirmarbeitsverordnung die konkrete technische Ausgestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen, insbesondere von Arbeitstisch, Arbeitsfläche und Arbeitsstuhl, sowie Belichtung, Beleuchtung und eventuelle Strahlungen. Sie stellt Anforderungen an die Hardware z.B. bezüglich Tastaturgestaltung und Monitorgröße. Die Software muss benutzerfreundlich und dem Kenntnisstand der Anwender anpassbar sein. Die Ausstattung der Büromöbel wie etwa der Arbeitsplatte und eines verstellbaren Stuhls wurde ebenfalls normiert. Weiterhin hat der Gesetzgeber Regeln zum Arbeitsumfeld aufgestellt, wie des entstehenden Geräuschpegels, der Raumtemperaturen und der Beleuchtung.

Auch die Pausen regelt die Bildschirmverordnung: Bei einem Bildschirmarbeitsplatz muss nach jeweils 50 Minuten ununterbrochener Bildschirmarbeit eine Pause oder ein Tätigkeitswechsel im Ausmaß von jeweils mindestens 10 Minuten erfolgen. Pause oder Tätigkeitswechsel können jeweils in die anschließende zweite Stunde verlegt werden, sofern der Arbeitsablauf dies erfordert. Wird täglich nicht mehr als zwei Stunden ununterbrochen Bildschirmarbeit geleistet, ist weder eine Pause noch ein Tätigkeitswechsel erforderlich. Ist aus zwingenden technischen Gründen eine Pausenregelung oder ein Tätigkeitswechsel im Sinne der obigen Ausführungen nicht möglich, so ist eine gleichwertige andere Pausenregelung zu treffen oder ein gleichwertiger Tätigkeitswechsel vorzusehen.

Wer sorgt für die Umsetzung der Bildschirmverordnung im Betrieb?

Der Arbeitgeber hat die Arbeitsbedingungen hinsichtlich einer möglichen Gefährdung des Sehvermögens, körperlicher Probleme und psychischer Belastungen zu ermitteln und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, damit die Bildschirm-Arbeitsplätze rechtlichen und medizinischen Anforderungen entsprechen. Des Weiteren sind in regelmäßigen Abständen auch ärztliche Untersuchungen anzubieten - etwa Augenuntersuchungen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen kontrollieren die Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsämter.

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