Auch Anwältinnen und Anwälte können nun Corona-Überbrückungshilfen beantragen

Bereits seit dem 8. Juli 2020 können kleine und mittlere Unternehmen die sogenannte Corona-Überbrückungshilfe zur Teilerstattung ihrer betrieblichen Fixkosten beantragen. Bislang konnten jedoch nur Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen und vereidigte Buchprüfer*innen den Antrag stellen. Die Anwaltschaft war vom Verfahren ausgeschlossen, was seitens der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) und des Deutschen Anwaltvereins (DAV) vehement kritisiert wurde.

Jetzt für Antragstellung registrieren

Anwält*innen, die die Antragstellung künftig vornehmen wollen, können sich seit dem 10. August auf der Online-Plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hierfür registrieren. Den Registrierungsprozess müssen Sie anstoßen, bevor Sie erste Daten aufnehmen und erfassen. Zur Vereinfachung hat die BRAK dem technischen Dienstleister des BMWi eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt, sodass Daten im digitalen Antragsprozess schnell und unkompliziert abgerufen werden können.

Edith Kindermann, Präsidentin des DAV, freut sich über die Entscheidung: „Wir sind erleichtert, dass wir diese offenbar versehentliche Lücke für die Anwältinnen und Anwälte nun schließen konnten und unsere steuerrechtlich beratenden Kolleginnen und Kollegen keine Mandatsverluste befürchten müssen“.

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